Europäische Airlines
Europa besteht aus zahlreichen Ländern und natürlich noch mehr Städten, und dementsprechend viele Flughäfen und Airlines gibt es – so viel wie auf kaum einem anderen Kontinent. Airlines transportieren Personen und/oder Fracht auf dem Luftwege. Die erste Airline der Geschichte wurde in Deutschland gegründet, im Jahre 1909 von Ferdinand Graf von Zeppelin. Noch vor dem Ersten Weltkrieg entstand ein innerdeutsches Netz von weiteren Flughafen und Airlines. Doch erst nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde auch der innereuropäische Luftverkehr praktiziert. 1926 kam es zu einem Zusammenschluss der deutschen führenden Airlines und es entstand die „Deutsche Luft Hansa AG“, und der Durchbruch für die Personenbeförderung durch die Luft fand statt. Nach und nach wurden die Flugstrecken ausgebaut, auch nach Fernost und Südamerika. Bis vor wenigen Jahren flogen europäische Airlines mit der Unterstützung des Staates – entweder war der Staat Eigentümer der Airline, oder sie wurde staatlich finanziell subventioniert. In Deutschland hat sich dieser Zustand geändert, die Lufthansa wurde privatisiert. Die französische Air France und die italienische Alitalia hingegen sind noch eng mit dem Staat verbunden.


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Deutsche Lufthansa AG
Sie gehört zu den größten Airlines der Welt und operiert global, insbesondere als Linienfluggesellschaft und unter der Marke „Lufthansa“. Aber auch im Frachtgeschäft ist das Unternehmen aktiv, mit seiner Tochtergesellschaft „Lufthansa Cargo AG“. Weitere Tochtergesellschaften sind im Bereich Luftfahrzeuginstanthaltung und auch Catering aktiv. In diesen beiden Bereichen sind die Tochtergesellschaften der Lufthansa unbestritten Marktführer. Darüber hinaus hält die Lufthansa Anteile an einigen weiteren Airlines bzw. besitzt diese (Condor, Germanwings, Swiss International Air Lines). Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Köln, beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter und befördert über 70 Millionen Passagiere pro Jahr (Stand 2008). Bei der Passagierbeförderung kommen Flugzeuge der Erbauer Boeing und Airbus gleichermaßen zum Einsatz.

Air France
Zusammen mit der niederländischen KLM bildet die Air France die weltgrößte Fluggesellschaft, die „Air France – KLM“. Unter dem Dach der Air France finden sich auch einige anderen Airlines. Rund 400 Flugzeuge sind dieser Airline und ihren Tochtergesellschaften zuzuordnen, wobei mehr von Airbus als von Boeing im Einsatz sind. Die wohl größte Tragödie des Unternehmens mit Firmensitz in Paris ist das Unglück der Concorde im Jahr 2000. Sie stürzte kurz nach dem Start auf ein Hotel, und alle 113 Insassen starben. Die Concorde ist ein Überschallflugzeug, das für Langstrecken eingesetzt wurde. 2003 wurde der Flugverkehr mangels Nachfrage und aufgrund der hohen Wartungskosten für die Concorde eingestellt.

Alitalia
Die italienische Airline Alitalia hat seinen Sitz in Rom und große Aktienanteile befinden sich in staatlicher Hand. Zwar gab es in den letzten Jahren mehrere Versuche der Privatisierung, doch die Verhandlungen scheiterten immer wieder. Alitalia wirtschaftet seit den 90er Jahren negativ und weist jährlich viele Millionen Euro Verlust auf. Sicherlich ein Grund, warum die Übernahmeverhandlungen immer wieder scheiterten. Aber auch, weil die Gewerkschaften hier ein intensives Kostensparen durch neue Inhaber befürchten, auf Kosten der Mitarbeiter. Die Flotte von dieser Airline besteht aus Airbus und Boeing, aber auch einige ältere Maschinen von dem Flugzeugbauer McDonnell fliegen noch.