Billig-Airlines
Sie haben den europäischen Linienverkehr revolutioniert und mit ihren Billig-Angeboten auch andere Airlines unter Druck gebracht: Die Billig-Airlines. Teils eigenständige Fluggesellschaften, teils Tochtergesellschaften der großen renommierten Airlines.


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Im Besonderen eine Billig-Airline aus Irland war hier der Vorreiter in Europa: Ryan Air aus Dublin. Mit unschlagbar günstigen Preisen und festen Flugrouten setzte diese Airline ganz nach amerikanischem Vorbild auf das Motto: „Niedrigste Preise / Keine Extras“. Der Unterschied zu anderen Airlines ist hier, dass nicht die großen, internationalen Flughäfen angeflogen werden, sondern eher kleinere, die in der Nähe der Ballungszentren angesiedelt sind. Das spart Flughafengebühren und spiegelt sich in günstigen Ticketpreisen wider. Auch an anderen Ecken wird gespart, teilweise auch an Serviceleistungen, die für den Fluggast bisher eine Selbstverständlichkeit beim Fliegen war, und im ersten Augenblick gewöhnungsbedürftig ist: das Catering ist beispielsweise exklusive des Flugpreises. Generell ist die Preisgestaltung bei dieser Airline modular gestaltet. Gebühren für Flughafen und Gepäck werden beispielsweise separat berechnet. Da dies bei den anderen Airlines nicht der Fall ist und der Fluggast beim Buchen erst den Endpreis kalkulieren muss, bemängeln Kritiker eine mangelnde Preistransparenz. Was der Fluggast beim Fliegen mit den Billig-Airlines ebenfalls beachten muss ist, dass die Abflug- und Ankunftsflughäfen nicht den großen internationalen Flughäfen entsprechen. Vielmehr sind es regionale Flughäfen, die in der Regel in den Einzugsgebieten der Ballungsräume zu finden sind. So fallen in der Regel noch weitere Kosten an für die Fahrt zum gewünschten Ziel, auch mangels verkehrsgünstiger Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel. Und dennoch kann das Fliegen mit diesen Airlines eine kostengünstige Alternative darstellen, gerade innereuropäisch sind diese in der Regel weitaus günstiger als